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A-Jugend-Verbandsliga: TuS 1860 Magdeburg-Neustadt - VfB Ottersleben 5:3 (3:0)

Wie im Hinspiel (3:0) gewann die A-Jugend gegen den VfB Ottersleben. Das Spiel im Tickerformat zusammengefasst: starke erste Hälfte, schöne Tore, vermeidbare Gegentore. Wie immer ein sehr unterhaltsames Spiel der A-Jugend.

Im Gegensatz zu dem einen oder anderen Match in den vergangenen Wochen war das Team von Tino Garbisch von Beginn an hellwach. Schöner Kombinationsfußball, gutes Pressing, deutliche Feldüberlegenheit, sichere Abwehr (nur einmal gab's einen der berüchtigten Querpässe vor der eigenen Abwehr, der ein Gegentor hätte nach sich ziehen können). Nach einem schöen Freistoß und Kopfballvorlage von Lukas Grewe gelang Lukas Buretzek schon in der 10. Minute das 1:0. 

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Lukas machte nur sechs Minuten später aus acht Metern quer vor dem Tor das 2:0. Und nach einer Ecke war auch Kapitän Dustin Giemsch per Kopfball zum 3:0 erfolgreich. Hier brennt nix mehr an, dachte der geneigte Fan. besorgte sich Kaffee oder Glühwein und freute sich auf Hälfte 2. Die lief aber ganz anders als gedacht.

Der VfB kam jetzt besser in die Zweikämpfe und spielte zielstrebiger nach vorne. Und hinten in der Abwehr schien ein Mitspieler eingewechselt worden zu sein, der den Namen "Schlendrian" trägt. 48. Minute; Eckball, keine Zuordnung: 3:1. Na gut, 54. Minute: Torjäger Garz vom 16er-Eck ins lange Eck: 4:1 - alles wieder im Lot!? Keineswegs. "Schlendrian" sorgte für ideale Vorlagen für die schwarz-weißen Gäste, schoss sogar einmal ins eigene Tor: 4:3. Erst ein traumhafter Freistoß von Christopher Garz sorgte für die Entscheidung in diesem unterhaltsamen Match, in dem die 3 G von TuS - Giemsch, Garz und Grewe - besonders überzeugten. Ebenso wie Schiedsrichter Benedict Ohrdorf, der mit dem fairen Match keine Probleme hatte.

A-Jugend-Verbandsliga: TuS 1860 Magdeburg-Neustadt - Haldensleber SC 3:3 (3:3)

Das Spiel hätte auch 6:6 ausgehen können, weil beide Teams allerbeste Chancen nicht nutzen konnten. Für TuS 1860 bedeutete das Ergebnis zwei verlorene Punkte - denn die ersten beiden Gegentore waren praktisch Eigentore und schlussendlich hatte die Mannschaft ein deutliches Übergewicht im Spiel und auch was die Qualität der Torchancen anbetrifft. Das erste Gegentor fiel schon nach fünf Sekunden, war vielleicht das schnellste Gegentor der TuS-Vereinsgeschichte (und die reicht bis ins 19. Jahrhundert, fußballerisch allerdings "nur" bis in die 30er-Jahre: https://de.wikipedia.org/wiki/TuS_1860_Magdeburg-Neustadt). Anstoß - Rückpass - langer Ball - die Innenverteidiger sind sich uneins, Torhüter läuft unmotiviert heraus - ein Heber: 0:1. Das zweite Gegentor, Felix Kirchner hatte schon in der 8. Minute ausgeglichen, war von ähnlicher Qualität. Keeper vertändelt den Ball, Kick ins leere Tor, 1:2. Dann die große Zeit von Christopher Garz, zwei Tore zum 2:2 und 3:2 - und später noch ein Lattenkopfball. Aber nach einem schönen Spielzug der Gäste stand's bald wieder unentschieden.

In der zweiten Hälfte hätten beide Mannschaften noch mehrere "Buden" machen können. Die beste Szene von vielen Torchancen war ein Freistoß von Garz aus 17 Metern vom Strafraumeck unter die Latte gezogen, den der gute Keeper der Gäste spektakulär abwehren konnte. Auf der anderen Seite klärte auch TuS-Torwart Freistedt zweimal erstklassig vor allein vor ihm auftauchenden Gäste-Stürmern. "Ein Seuchenspiel", meinte Trainer Tino Garbisch, weil das Team, das schon durchgewechselt hatte, diesmal seine Chancen nicht nutzte, auch im Zusammenspiel nicht so überzeugend auftrat wie sonst, vor allem aber zum Schluss zu zehnt war, weil sich Torjäger Bethke schwer am Knie verletzt hatte und vom Platz getragen werden musste. Wir wünschen ihm gute Genesung und dass er bald wieder mitwirken kann.

tushsc

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